Regionalmanagement für den Wirtschaftsraum Augsburg
Entwicklungsprozesse in Gang zu bringen ist Aufgabe eines Regionalmanagements. Im Wirtschaftsraum Augsburg initiieren und setzen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam Projekte um. Für die Einrichtung dieses Regionalmanagements stellt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Fördermittel zur Verfügung. Die Personal- und Sachkosten des Regionalmanagements werden über drei Jahre mit 50 % bezuschusst. Die Regio Augsburg Wirtschaft begleitet das Regionalmanagement als Initiator und Moderator.

Das Regionalmanagement bringt Akteure aus der Region zusammen. Hier das Netzwerk Holzbau auf der RENEXPO 2009 mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft.
Handlungsfelder des Regionalmanagements:
Technologietransfer Wirtschaft / Wissenschaft
Akquisition, Bindung und Qualifizierung von Fachkräften
Unterstützung von
Unternehmensnetzwerken und Clustern in der Region, Aufbau von Netzwerken
Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologie-Unternehmen und der kreativen Dienstleister
Logistik und Güterverkehr
Querschnittsaufgaben:
A Regionale Abstimmungsprozesse fördern
B Regionale Identität fördern
C Standortmarketing ausbauen
Zur Entstehung des Regionalmanagements in A³
Nach einer langen und intensiven inhaltlichen Planungsphase ist am 1. Juli 2009 das Regionalmanagement für A³ gestartet. In sieben Handlungsfeldern können die drei Partner, die Stadt Augsburg und die beiden Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg, ihre spezifischen Stärken einbringen und durch regionale Kooperation einen deutlichen Mehrwert erzielen.
„Wirtschaftsförderung ist ein regionales Thema und soll zukünftig in zahlreichen Themen in enger regionaler Abstimmung erfolgen. Als Koordinierungs-Instrument soll hierbei ein gemeinsames so genanntes „Regionalmanagement“ eingerichtet werden.“ So die einvernehmliche Botschaft der drei Schirmherren, des Oberbürgermeisters der Stadt Augsburg Kurt Gribl, des Landrats des Landkreises Augsburg Martin Sailer sowie des Landrats des Landkreises Aichach-Friedberg Christian Knauer auf der Regionalen Chancenkonferenz 2008
Ende Juli 2008 diskutierten über 70 Experten im Rahmen der „Regionalen Chancenkonferenz“ im Friedberger Schloss mögliche Handlungsfelder für ein zukünftiges Regionalmanagement. Zahlreiche Unternehmer, politische Vertreter und Bürgermeister aus der Region beteiligten sich an der Diskussion. Die Ergebnisse wurden in einem integrierten Handlungskonzept zusammengefasst. In den nächsten Jahren werden konkrete Projekte umgesetzt.
Weiterführende Informationen
Download: Integriertes Handlungskonzept Regionalmanagement

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und die beiden Landräte Martin Sailer (Landkreis Augsburg) und Christian Knauer (Landkreis Aichach-Friedberg) auf dem Weg zu einem gemeinsamen Regionalmanagement
Was ist Regionalmanagement?
Regionalmanagement ist ein verbreitetes Instrumentarium, um in einer Region gemeinsame Entwicklungsprozesse zu initiieren. Dabei setzt das Regionalmanagement nicht im Alleingang Projekte um, sondern fungiert eher als Moderator und Initiator, der gemeinsam mit Partnern Vorhaben plant und ggf. bei der Umsetzung unterstützt. Um Projekte zu identifizieren, die den regionalen Akteuren wichtig sind, wurde im Wirtschaftsraum Augsburg im Gespräch mit zahlreichen Akteuren ein integriertes Handlungskonzept mit Projektvorschlägen erarbeitet. Davon werden in den nächsten drei Jahren die Projekte umgesetzt, für die sich engagierte Partner finden. Das Spektrum der geplanten Projekte reicht von einem regionalen Klimaschutzkonzept über die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft bis hin zur Weiterentwicklung des Logistikstandorts.





